Betäubungsverfahren in der Plastischen und ästhetischen Chirurgie

Eingriffe im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie betreffen überwiegend die Oberfläche des menschlichen Körpers. Folglich sind die Regionen durch eine Lokalbetäubung gut zu erreichen.
Im Gegensatz zu Betäubungen in der Handchirurgie wird an der Oberfläche mit dem Medikament Adrenalin gearbeitet. Adrenalin verengt die Blutgefäße und ermöglicht Eingriffe bei einer deutlich geringeren Blutungsneigung.

Wiederherstellungen (Rekonstruktionen), z. B. nach ausgedehnteren Hauttumoren, werden in Lokalbetäubung und Dämmerschlaf durchgeführt.

Eine Vollnarkose ist nötig bei Eingriffen in tiefere Regionen, bei ausgedehnten Befunden oder psychischen Erkrankungen. Kinder sollten bis zum verständigungsfähigen Alter in Narkose operiert werden.